Winterlethargie?

16.01.2017

Wir schreiben bereits das Jahr 2017 und Andi und Ich werden dieses Jahr 29 respektive 27 Jahre alt. Ein Alter von dem viele behaupten, man sei voll im Saft. Wir stellen jedoch bereits eine gewisse Winterlethargie fest. Während wir uns vor ein paar Jahren noch nach Sonnenschein und warmen Temperaturen sehnten, um richtig wild zu trainieren, bevorzugen wir mittlerweile geregelte Arbeitszeiten im Geschäft (Andi) oder etwa flexible Arbeitszeiten an der Uni (Chlai). Das heimische Sofa und die angenehme Matratze für die benötigten 9h Schlaf (Chlai) sind in einer solchen Trainingsphase Gold wert. Ein weiterer Vorteil beim Trainieren in der Schweiz ist, dass man nicht auf den Luxus von Crèmeschnitten verzichten muss.

Bei diesen eisigen Temperaturen im Dezember wäre ich (Chlai) jedoch froh gewesen um ein wenig Winterspeck (Im besten Falle angefressen in Form von den besagten Crèmeschnitten). Bisher hat er noch nicht angesetzt. Dies ist nicht so verwunderlich, da es bei mir (Chlai) im Training richtig rund läuft und sich die zugeführte Energie regelrecht verflüchtigt. Seit dem Einstieg ins Wintertraining kann ich optimal trainieren und habe nichts zu klagen. Doch was heisst optimal? Im Dezember wünschte ich mir Schnee, dass ich auch mal auf den Langlaufskis hätte trainieren können, um die Trainingsstunden in die Höhe zu jagen. Wie wir wissen, kam der jedoch nie. So blieb mir keine bessere Idee, wie an gewissen Tagen dreimal zu trainieren, um die Trainingsstunden zu forcieren. Ich und mein Trainer hatten in der Tat schon spannendere Trainingsideen… Schneemangel hatte den Vorteil, dass wir zwischen Weihnachten und Neujahr einige tolle Longjoggs bis weit in die Berge hinauf absolvieren konnten.



Zu den eisigen Temperaturen im Dezember gesellte sich oft der Nebel. Andi musste (oder in diesem Fall „durfte“) diesen in Winterthur meist von drinnen erleben. Seine Beschwerden am Fuss sind noch nicht abgeklungen und zwingen ihn zu viel alternativem Training. Aquajogging da, Spinning dort… Der Trainingsalltag sah auch schon rosiger aus. Ich denke man darf aber auch einmal das positive des Gym- Trainings erwähnen: Man friert nicht an den Ranzen und kann alle Wintersporthighlights live auf dem Handy schauen! Genügend Zeit bis die Saison beginnt bleibt noch reichlich. Wir befinden uns schliesslich noch mitten im Winter. Sturmtief „Egon“ hat das die letzten Tage eindrücklich bewiesen.


Ich halte dieses kalte, schneereiche Wetter nun doch nicht mehr aus in der Schweiz. Daher verreise ich am Donnerstag für ein paar Tage nach Norwegen!  
Da Andi bisher noch nicht gross an den Ranzen gefroren hat, verträgt er dieses Wetter noch weitere 3 Wochen… Spätestens am 5. Februar wollen wir am ECCCCC (Immer wieder schön diese Abkürzung zu benutzen. Ganz sicherlich eine meiner Lieblings- Abkürzungen. Ausgeschrieben steht sie für: European Champion Clubs Cup Cross Country) in Albufeira (Portugal) ein erstes Mal den Motor heiss laufen lassen!  

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