Missratener Weltcup Start

17.06.2019

Der erste Weltcupblock in Finnland endete für uns beide in einer Endtäuschung. Die Ränge 37 und 32 (Andreas), bzw. 11 und 10 (Chlai) entsprachen nicht unseren Vorstellungen.

Die diesjährige Weltcupsaison startete erst im Juni, dementsprechend lang war die Trainings- und Vorbereitungszeit darauf. Umso schmerzhafter war die Tatsache, wie kurz nach Beginn des ersten Rennens wir schon geschlagen waren: Matthi leistete sich bereits zum ersten und dritten Posten zeitraubende Fehler. Ich hatte die Nacht zuvor wegen Hitze und herumschwirrenden Mücken kaum geschlafen und war schon vor meinem Start geschlagen. 7 Monate Training, dann von einer Mücke zur Schnecke gemacht. Mich, Angehöriger der evolutionär höchst stehenden Spezies, an der Spitze der Nahrungskette stehend, von irgendeiner kleinen Mücke. Es nagt immer noch an mir…

Am nächsten Tag stand ein Jagtstart an mit Rückständen vom Vortag. Nach gutem Schlaf fühlte mich wieder etwas besser, aber wenn die Beute zu weit voraus ist, macht jagen auch nur mässig Sinn, bzw. Spass. Gleiches galt für Chlai.

Ein positives Erlebnis gabs für uns dann eine Woche später an der Jukola, dem grössten OL-Staffel-Rennen der Welt. Mit unserem Team Tyrving liefen wir auf den tollen zweiten Rang. Klubrekord, tolles Team und ein gelungener Wettkampf brachten uns definitiv wieder die gute Laune zurück.

Nach der Jukola reiste ich wieder zurück in die Schweiz. Nicht so Chlai: Er weilt noch bis Ende Woche im russischen Wyborg, wo er auf Einladung an einem 4-Tage Wettkampf teilnimmt. Da wird er sicher die eine oder andere Geschichte zu erzählen haben.

Das nächste Highlight findet in drei Wochen statt. An den WM-Testläufen werden wir versuchen, Tickets für die WM in Norwegen zu ergattern.

 

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