CISM

06.09.2013

„Immerhin bleibt's in der Familie.“ Was als Aufmunterung gedacht ist, ist ja gerade das Schlimmste an der Sache. Ist vielleicht schwer zu verstehen und noch schwerer zu begründen, ist aber in diesem Fall so. Alles richtig gemacht, so nah, dann so was. Es tat höllisch weh. Es, bzw. er war kaum auszuhalten und ich musste mich ziemlich zusammennehmen, damit die Faust im Sack blieb.

 

 Link Bericht SOLV

 

So viel zu meiner Gefühlslage nach der Staffel. Es geht mir bereits wieder etwas besser und vielleicht kann ich mal drüber lachen und Stolz auf unsere Leistung sein. Russland und Schweiz 1 gingen mit den gleichen Läufern ans Werk wie schon an der WM, wo die Russische Staffel Gold gewann. Dass Flo, Baptiste und ich diese im Griff hatten ist schon ziemlich cool. Wie gesagt, das Happyend fehlte einfach etwas.

 

Ansonsten war die CISM (Militär-OL-WM) wie immer eine ganz gute Sache. Triff man an internationalen Rennen normalerweise fast ausschliesslich Europäer, sind an der CISM reichlich „OL-Exoten“ vertreten. Das CISM Motto „Friendship through Sport“ wurde durchwegs gelebt, Iraner mit Amerikaner auf dem Foto- anscheinend kein Problem. Unsere Schweizer Delegation bestand aus lauter Top-Shots mit weitaus mehr sportlichen als militärischen Skills. Für marschieren, einwandfreies Tenue, gerade stehen, Fahne tragen/schwingen oder auch Paintball spielen hätten wir wohl keine einzige Medaille gewonnen.

 

Dafür holte sich Chlai in der Mitteldistanz mit beeindruckendem Vorsprung die Goldmedaille. Ich wurde nach einem guten Lauf 7ter, womit ich sehr zufrieden war und zur  Goldmedaille in der Teamwertung der Schweizer beitrug, bei der von jeder Nation die 4 besten Resultate in Mittel- und Langdistanz zusammengezählt wurde.

In der Langdistanz zeigten wir beide wiederum ein zufriedenstellendes Rennen mit Rängen 6 und 16, sparten aber wohl etwas für die Staffel auf.

 

Sponsoren Fanclub