Der 3 Monate Rückblick

04.02.2015
Skitour im Gebiet Lukmanier
On top auf dem Piz Mundaun
Langlaufen im Eschenberg
Start am ECCCCC
Voll im Schuss am Cross nahe Madrids
Unterwegs an der Mitteldistanz
Kalt, kälter, Cradle Mountain
Der neue Cricket-Star
On top auf dem Mount Maria. Fernsicht? Fehlanzeige!
Rob, Mattias und Matthias! Eine tolle Begegnung!

Der 3-Monate-Rückblick von Andreas

Es gab...

- 3 Monate: Der November, der Dezember und der Januar.

- 3 OL Trainings, das gibt eine stolze Anzahl von 1 OL Training pro Monat, dafür mit durchschnittlichen 14 Stunden pro Woche viel Grundlagentraining.

- 3 Dinge, die mein Leben prägten: Masterarbeit, Training & Freundin (Reihenfolge willkürlich gewählt).

- Ein 3er Gespräch mit unserem neuen Trainer François Gonon und meinem Betreuer Daniel Klauser um die nächste Saison zu besprechen.

- 3 Tage Skifahren, während Weihnachten/Neujahr in Obersaxen, dazu rannte ich 3mal die Skipiste auf einen Berg hoch.

- 3 Tage Spanien (31.1-2.2), um am European Champion Clubs Cup Cross Country (kurz und einfach ECCCCC=> EC5) mit dem Team LG Region Basel um die Wette zu laufen und sonst noch Spass zu haben.

Soweit zur Zahl 3.

Wie die obigen Punkte andeuten, war mein Leben die letzte Zeit solide, aber eher unspektakulär. Ich habe bewusst auf den Weltcup in Tasmanien verzichtet um mit meiner Masterarbeit vorwärts zu kommen. Daneben konnte ich immer gut und verletzungsfrei trainieren und mich mit zahlreichen Stadt- und Crossläufen mit anderen Läufern messen. Mein jetziger Formstand ist sicherlich ok, aber ich hoffe schon, dass da noch mehr geht. Der Februar wird nochmals ähnlich verlaufen wie zuvor, bis ich dann Anfangs März mit dem ersten Trainingslager in Spanien den OL-Winterschlaf beenden werde.

 

Der 3-Monate-Rückblick von Chlai

Es gab...

- Auch bei mir drei Monate: November, Dezember und Januar. Es war jedoch Sommer.

- 3 Weltcup- Podestplätze in drei Rennen, darunter Weltcupsieg 10. und 11.

- Den dritten Weltcupsieg in Ozeanien zu feiern, nachdem ich zwei Jahre zuvor bereits einmal in Neuseeland triumphiert hatte.

- Den berühmt berüchtigten 3. Posten in der Langdistanz. 21`46“ brauchte ich für die Teilstrecke und war damit 51“ schneller als die Konkurrenz.

- Temperaturen von 3 Grad im Cradle Mountain. Tagsüber notabene. (Die Nacht im Zelt bei heftigen Sturmböen haben wir ohne Erfrierungen überlebt.)

- Gefühlte 3 Tage ohne Regen in Down Under nach den Weltcupläufen.

- 3 Tage lange Fernsehübertragungen von Cricket-Spielen. Die Spiele können aber auch vier Tage dauern und gleichwohl unentschieden enden. Da ist jede OL-Fernsehproduktion konkurrenzfähig!

- 3 Bergläufe die mitten in der „Suppe“ endeten. (Mount Maria, Mount Roland, Mount Dromedary). Für dieses Phänomen hätte ich auch nach Winterthur gehen können und nicht die lange Reise nach Australien auf mich nehmen müssen.

- 3 Matthiasse die an der OL-WM in der Schweiz 2012 im Sprint auf dem Podest standen. Das fand Rob Preston (selbst ein begnadeter Läufer des australischen Teams) so cool, dass er sich sagte, dass sein erster Sohn Matt(h)ias (ein Schönheitsfehler hat der Name, der kleine Schreibt sich ohne „H“) heissen soll.

Gesagt getan, Rob`s Frau brachte vor gut einem halben Jahr einen Knaben zur Welt, welcher nur einen Namen haben konnte: Mattias. Rob wünscht sich, dass der Kleine in Zukunft den europäischen Orientierungsläufer mächtig einheizt und dafür sorgen wird, dass der Name Matt(h)ias weiterhin zuoberst in der Rangliste zu finden sein wird.

Meiner Ansicht nach hätte der Prachtkerl (Er hat schon fast dickere Oberschenkel wie ich) den Namen „Andreas“ verdient ;-)

 

Sponsoren Fanclub