Andreas und Matthias bei den Briten

08.04.2015

Eine Woche im Lake District.

Am Tag vor dem Abflug nahmen wir beide an der 10km Strassen Schweizermeisterschaft in Uster teil. Mit einer Zeit von 29.54 blieb Chlai unter der 30-Minuten-Schallmauer und sicherte sich hinter Tadesse Abraham den zweiten Rang. Als 12ter durfte ich mich ebenfalls über ein gelungenes Rennen  und über eine tolle Zeit von 31.12 freuen. Zudem gewannen wir mit dem LC Basel die Teamwertung.

Mit noch schweren Beinen stiegen wir frühmorgens ins Flugzeug nach Manchester. Mit dem Auto ging‘s weiter in den Lake District, wo wir zusammen mit Martina, Sarina und einigen Gleichgesinnten eine halbe Woche trainierten und anschliessend an einer Wettkampfserie teilnahmen. 

Unser Reise-Grüppli

Die ersten Trainings kämpfte ich mit der Müdigkeit, dem zum Teil „very british“-Wetter und dem sumpfigen Untergrund, der mich -anders als eine Teerstrasse- einige Male arg ins straucheln geraten liess. Spätestens aber am JK (Wettkampfserie bestehend aus Sprint, Mitteldistanz, Langdistanz, Staffel an vier hintereinander folgenden Tagen) fühlte ich mich besser und konnte vier gelungene Wettkämpfe zeigen. Chlai lief auch stark und war immer noch einen Tick schneller (15“ im Sprint, 32“ in der Mitteldistanz, 4“ in der Langdistanz nach 90“ Laufzeit). Die abschliessende Staffel konnten wir zusammen mit Fabian Hertner für uns entscheiden. 

-        Nebst Tee und Tost zum Morgenessen, passten wir auch das Mittagsessen den lokalen Gewohnheiten an.

Umziehen nach einem OL Training (Der Regen kam horizontal von links.)

 

Stimmen zur vergangenen Woche:

 

- Zum Glück fiel uns nicht der Himmel auf den Kopf. (Chlai)

- I like the way you say „I have to get up early” (Chlai zu seinen Zimmergenossen, die deutlich früher starteten)

- Diese blöden Windböen! (Chlai nachdem er beim Sprint gestürzt war)

- Die Spinnen die Briten! (Chlai völlig verdutzt, dass fast alle Briten in Trägershirt und Shorts den Sprint liefen, trotz 5°C, Wind und Regen)

- Zu sechst auf 15m2? No problem! (Sarina)

- Pfefferminz-Schokolade? Pfui Teufel! Englische Ostereier? Noch schlimmer! (Andreas)

-        Zuschauerposten an der Langdistanz

- Hätte ich Osterhasen anstelle von Posten suchen müssen, wäre der Sieger wohl klar gewesen. (Andreas)

- Du hast wirklich alles gegeben!? Ich nicht! (Ein überraschter Andreas nach dem Sprint, nach dem Mittel und nach dem Lang zu Chlai)

- War die Anfahrt auf den schmalen, kurvigen Strassen erst einmal überstanden, war das Schlimmste vorbei. (Martina)

In Schräglage beim Zieleinlauf des Sprints

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